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Wie sich die Österreicher in Coronazeiten pflegen

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Haut- und Körperpflege spielt zwar auch im Home-Office eine große Rolle, aufs Rasieren und Schminken verzichten viele jetzt aber.

Wie wirkt sich die Coronakrise auf das Hygieneverhalten der Österreicher aus? Dieser Frage ist Kosmetik transparent mit einer Umfrage in Zusammenarbeit mit Marketagent.com auf den Grund gegangen. Befragt wurden 500 Personen im Alter zwischen 20 und 75 Jahren zwischen 3. bis 7. April 2020.

Eines gleich vorweg: Haut- und Körperpflege scheint auch in Zeiten des Home-Office und der Selbstisolation zu Hause eine große Rolle zu spielen. Die durchschnittliche Dauer, die die Österreicher im Bad verbringen, hat sich deshalb im Vergleich zum Jahr 2012, als eine ähnliche Umfrage durchgeführt wurde, nur wenig verringert.

Wie lange man im Bad braucht

Durchschnittlich wenden die Österreicher 31 Minuten unter der Woche und 33 Minuten am Wochenende für die Haut- und Körperpflege auf. Das variiert vor allem je nach Altersgruppe und weniger zwischen Frauen (36 Prozent) und Männern (30 Prozent). Während die 60- bis 75-Jährigen nur 31 bis 30 Minuten brauchen, sind es in der Gruppe der 20- bis 29-Jährigen fast 28 Prozent, die 31 bis 60 Minuten (29 Prozent) und über eine Stunde (zehn Prozent) brauchen. Je jünger, desto mehr Zeit verbringt man also im Bad.

Öfters duschen, mehr Handcreme

Mehr als ein Drittel der Befragten verwendet nun mehr Handcreme als zuvor. Kein Wunder, immerhin wäscht und desinfiziert man die Hände nun auch öfter. Besonders eklatant ist der Anstieg bei den 60- bis 75-Jährigen (43 Prozent).

Außerdem duschen 12 Prozent der Befragten öfter, acht Prozent putzen sich sogar häufiger die Zähne und fast acht Prozent waschen sich auch häufiger die Haare.

Lust auf Rasur nimmt ab

Während Glatzen zu Corona-Zeiten im Trend liegen, rasieren sich fast 20 Prozent der Männer seltener, auch die Achseln und den Körper. Eau de Toilettes, Parfums und Deos (16 Prozent) sind momentan ebenfalls nicht ganz so beliebt.

In Sachen Make-up ist die Mascara nach wie vor mit 20 Prozent gut im Rennen. Auch Eyeliner tragen 14 Prozent auch zu Coronazeiten, gefolgt von Nagellack (10 Prozent) und Lippenstift (8 Prozent). 66 Prozent verwenden aktuell kein Make-up.

Worauf sich die Österreicher am meisten freuen

Wenig überraschend liegen Friseurbesuche (38,5 Prozent) an erster Stelle. 20 Prozent färben sich die Haare selber, Stylingprodukte für die Haare werden jedoch weniger verwendet (24 Prozent). Auch auf die Maniküre und Pediküre freuen sich schon viele (10,6 Prozent) und auch auf Wellness und Sauna (6,4 Prozent).

>>> Kosmetik transparent

 

(chrile)