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Warum die einstige Hypo Österreich wenig Freude macht

Austrian Anadi Bank
Austrian Anadi Bank(c) Günther Peroutka / WB
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Bei der Anadi Bank, einst Österreich-Tochter der Hypo Alpe Adria, läuft es eher nicht so rund. Vorstände kommen und gehen, und jetzt wurde auch noch ein hoher Verlust gemeldet.

Solche Meldungen sind immer spannend: Eine Bank trennt sich von ihrem Chef, und das nach nur drei Monaten. Sie vermeldet Wertberichtigungen und ein negatives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Aber es geht noch spannender: Besagte Bank ist nämlich die Austrian Anadi Bank. Genau: Die einstige Österreich-Tochter der skandalgeplagten Kärntner Hypo Alpe Adria. Und damit wird das Ganze irgendwie seltsam: Während die Bad Bank Heta, also die staatliche Abbaugesellschaft der Hypo, kontinuierlich gute Nachrichten über ihre Erfüllungsquote liefert, kommt aus der „Good Bank“ eher nicht so Erfreuliches.