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Italien

UniCredit baut faule Kredite im Wert von 840 Millionen Euro ab

Die Bank rechnet damit, dass wegen der Coronakrise deutlich mehr Kredite ausfallen werden - und legte dafür 900 Millionen Euro als Risikovorsorge zurück.

Die italienische Bank-Austria-Mutter UniCredit trennt sich weiter von notleidenden Krediten. Das Mailänder Geldhaus hat sich mit der italienischen Banca Ifis und der Gesellschaft GAIA SPV, an der sich Guber Banca und Barclays Bank beteiligen, auf den Verkauf eines Pakets im Volumen von 840 Millionen Euro geeinigt, teilte UniCredit am Mittwoch in einer Presseaussendung mit.

Die Veräußerung ist Teil des Plans zum Abbau fauler Kredite in der Bank. Banca Ifis sicherte sich einen Anteil des Portfolios mit faulen Krediten im Umfang von 486 Millionen Euro, während GAIA den restlichen Anteil übernimmt.

Die UniCredit rechnet wegen der wirtschaftlichen Folgen der Coronapandemie mit einem deutlichen Anstieg von Kreditausfällen. So legte die UniCredit zusätzlich 900 Millionen Euro als Risikovorsorge für möglicherweise faule Kredite zurück. Das ist fast doppelt so viel wie im Vorjahr (468 Millionen Euro).