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Moskaus Panik vor dem "Regenbogen"

"Pride" in St. Petersburg mit Polizeischutz im Jahr 2017.(c) REUTERS (ANTON VAGANOV)
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Die neue Verfassung sieht die Stärkung „traditioneller Werte“ vor. Für ultrakonservative Kreise ein Anlass, um alternative Lebensformen aus der Öffentlichkeit zu verbannen und unangepasste Kunst zu kriminalisieren.

Ein paar Tage nach der geschlagenen Verfassungsabstimmung wandte sich Jekaterina Lachowa, Vorsitzende der Frauenunion Russlands und frühere Duma-Abgeordnete, persönlich an Präsident Putin. Die neue Verfassung hebt Punkte wie die Ehe als „Bund von Mann und Frau“, den Schutz traditioneller Familienwerte, die Achtung Älterer sowie patriotische Erziehung von Kindern in den Verfassungsrang.