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Coronakrise

Stadthotellerie kämpft ums Überleben

Der Ausfall von Messen, Tagungen, Kongressen und Geschäftsreisen hat deutliche Spuren hinterlassen. Der größte Verlierer ist die Stadthotellerie. Aufgegeben haben Entwickler und Investoren das Segment aber nicht.

Kaum eine Branche ist von der Corona-Pandemie so stark betroffen wie die Hotellerie. Auf der einen Seite stehen viele temporäre und zunehmend dauerhafte Schließungen. Auf der anderen Seite ist die Pipeline der Hotelgesellschaften und Projektentwickler prall gefüllt – vor allem in den Top-7-Destinationen in Deutschland.

Relativ unbeschadet durch die Krise kam bisher nur die Ferienhotellerie in den Tourismusgebieten – dank einheimischer Gäste, die aufgrund der vielen Reisewarnungen lieber im eigenen Land urlaubten. „Der Sommertourismus hat eine eigene Dynamik“, sagt Martin Schaffer, Geschäftsführer und Partner der mrp hotels. Viele Top-Regionen, etwa in unmittelbarer Nähe zu Seen oder in den Bergen, hätten trotz der widrigen Umstände im heurigen Sommer profitiert. „Abseits dieser Regionen leidet das Hotelgeschäft allerdings häufig“, so Schaffer.