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Tourismus

Gedränge in Tiroler Skigebieten sorgen für Aufregung

Videos und Fotos in sozialen Medien zeigen Menschenansammlungen mit wenig Abstand. Die Behörden wollen Kontrollen nun verschärfen.

Obwohl die Winterskiorte um ihre Saison bangen, und Gletscherskigebiete erst seit kurzem geöffnet haben, kam es bereits zu ersten Verstößen gegen die Corona-Regeln. Bilder und Videos aus mehreren Skigebieten in Tirol kuriserten in den Sozialen Medien und sorgten für Aufregung. Sie zeigten etwa lange Warteschlangen, bei denen der Abstand nicht eingehalten wird und Gedränge beim Lifteinstieg.

Die Bergbahnen meinten gegenüber ORF Tirol, dass sie Vorkehrungen getroffen hätten, doch viele Gäste würden sich jedoch nicht an die Regeln halten. Am Hintertuxer Gletscher etwa habe man Gitter errichtet, Bodenmarkierungen angebracht und auch zweisprachige Durchsagen würden auf die Abstände hinweisen. Zudem beginne man schon am Parkplatz mit der Lenkung des Besucheransturms. Die Pkw werden auf Parkplätze geleitet und mit Shuttlebussen zur Bahn gefahren, damit die Gäste gestaffelt bei den Seilbahnen ankommen.

Dieses Video zeigt die Menschenmenge am Hintertuxer Gletscher:

Auch die Polizei wurde deswegen bereits eingebunden, die von der Gesundheitsbehörde zum Stubaier Gletscher geschickt wurde. Der Exekutive zufolge zeigten sich auch hier viele Menschen uneinsichtig, es wurde aber noch niemand gestraft.

Behörden kündigen Strafen an

Am Mittwoch fand in Innsbruck deshalb ein Gespräch zwischen Behörden, Polizei und Bahnbetreibern statt. Die Behörden kündigten danach ein härteres Vorgehen an.

„Solche Bilder möchten wir einfach nicht mehr sehen“, sagte Josef Schreier von der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck-Land gegenüber des ORF. Man will zunächst versuchen, die Gäste verstärkt sensibilisieren, Abstand zu halten und Maske zu tragen, etwa mit Durchsagen. zudem wird überlegt, den Verkehr zu den Gletscherskigebieten zu dosieren,  damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig ankommen.

Sollte das nichts nützen, stehen auch Strafen im Raum. Denn das Einhalten der Regeln soll auch von der Polizei kontrolliert werden. Das könne von einem Organmandat bis zu einer Strafe wegen einer Verwaltungsübertretung in der Höhe von bis zu 500 Euro reichen, sagte Schreier.

(APA)