Coronavirus-Lockdown: Melbourne feiert Rückkehr zur Normalität

VICTORIA CORONAVIRUS COVID-19, Patrons and staff celebrate eased covid19 restrictions inside of Angus & Bon New York st
VICTORIA CORONAVIRUS COVID-19, Patrons and staff celebrate eased covid19 restrictions inside of Angus & Bon New York stimago images/AAP
  • Drucken

Nach drei Monaten im Lockdown wurde in der australischen Stadt Melbourne die Ausgangssperre wieder aufgehoben.

In der australischen Stadt Melbourne haben zahlreiche Menschen die Wiedereröffnung von Bars nach dem monatelangen Corona-Lockdown gefeiert. Die Ausgangssperre wurde am Mittwoch um Mitternacht Ortszeit aufgehoben. Der am schwersten von der Pandemie betroffene Bundesstaat Victoria hatte zuvor einen "doppelten Donut", also null Neuinfektionen und null Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert.

"Wir haben sehr lange darauf gewartet", sagte der Barbetreiber Greg Sanderson der Nachrichtenagentur AFP. Seine Bar sei rund 60 Prozent des Jahres geschlossen gewesen. Sobald die Behörden die Öffnung der Bar erlaubten, habe er Reservierungen für eine Champagner-Party entgegengenommen.

Victorias Premierminister Daniel Andrews sagte, zum ersten Mal seit Monaten seien nun wieder Besuche in anderen Haushalten erlaubt. Auch Schönheitssalons und Einzelhandelsgeschäfte dürfen wieder Kunden empfangen. Fitnessstudios bleiben noch bis 8. November geschlossen.

Melbourne war die am schwersten von der Corona-Pandemie getroffene Stadt in Australien. Seit Anfang Juli befand sich die Stadt im Lockdown.

Anhand der zahlreichen Corona-Tests habe die Regierung eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie stark das Virus noch im Umlauf sei, fügte Andrews hinzu. In ganz Victoria gibt es derzeit nur noch 87 aktive Coronavirus-Fälle und eine Handvoll Corona-Patienten im Krankenhaus.

Victoria ist der am schwersten von der Corona-Pandemie betroffene Bundesstaat Australiens und bleibt weiterhin abgeschnitten vom Rest des Landes. Wegen der Corona-Pandemie gelten extrem strenge Auflagen, die Grenzen zwischen den einzelnen Bundesstaaten sind geschlossen.

(AFP)

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.