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Quergeschrieben

Rechtsextremismus und radikaler Islam sind ideologische Zwillinge

Nicht nur in Frankreich, auch in Österreich existieren muslimische Parallelwelten. Wir dürfen davor nicht die Augen verschließen.

Wehre den Anfängen! Zu spät wird die Medizin bereitet, wenn die Übel durch langes Zögern erstarkt sind“ (Ovid, „Remedia amoris“). Zwei Wochen nach der Enthauptung eines Lehrers in einer Pariser Vorstadt wurde in Nizza eine Kirchengängerin von einem tunesischen Extremisten geköpft, zwei weitere Menschen wurden getötet. Das sei kein französisches Problem, schreibt Ulrich Ladurner in der „Zeit“, sondern ein europäisches, „weil der Islamismus Europa den Krieg erklärt hat. Um seinen Willen durchzusetzen, ist er bereit zur Gewalt. Daher ist er der Todfeind des freiheitlichen Europas.“

Als die grüne Bildungssprecherin, Sibylle Hamann, unlängst in der „Presse“ beschwichtigend feststellte, dass die Milieus in Frankreich deutlich krasser auseinanderklaffen als in Österreich, vergaß sie ein wichtiges Wort anzufügen: „noch“. Aber auch in Österreich existieren Parallelwelten; verweigern muslimische Männer den Lehrerinnen ihrer Kinder die Hand; bedrohen selbst ernannte Tugendwächter muslimische Mädchen, die kein Kopftuch tragen; gibt es Zwangsverheiratungen und hasspredigende Imame. Ein mutmaßlicher Jihad-Sympathisant wurde kürzlich als Militärseelsorger suspendiert.