Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Schnellauswahl
Coronavirus

Infektionsquelle bei 81 Prozent der Corona-Fälle unklar

Nur noch zehn Prozent der Infektionen verlaufen asymptomatisch

Die Corona-Kommission hat am Freitag ihre Indikatoren zur Risikoeinstufung für die derzeit geltende Ampel-Schaltung veröffentlicht: Ganz Österreich bleibt rot. Aus dem Bericht geht hervor, dass bei den jüngsten Daten von 9. bis 15. November österreichweit bei 81 Prozent der SARS-CoV-2-Fälle die Infektionsquelle unbekannt war. Es konnte also bei weniger als einem Fünftel geklärt werden, wo es zur Ansteckung gekommen war.

In der Vorwoche waren 42 Prozent der Neuinfizierten im Alter zwischen 40 und 64 Jahren. 32 Prozent der Infizierten waren zwischen 20 und 39 Jahre alt. 15 Prozent betrafen die Altersgruppe ab 65 Jahren. Elf Prozent waren null bis 19 Jahre alt.

Oberösterreich und die Steiermark stachen bei den Infektionsquellen besonders hervor. Laut den Daten der Kommission konnten in Oberösterreich in der Vorwoche in nur neun Prozent der Fälle die Infektionsquelle geklärt werden. In der Steiermark wurde sie nur bei zehn Prozent geklärt. In Vorarlberg blieb die Infektionsquelle bei 88 Prozent der Fälle unklar.

Lag die Sieben-Tages-Inzidenz in der Vorwoche noch in zahlreichen Bezirken bei über 1.000, war dies diesmal nur noch in zwei der Fall. Sie wurde für den Zeitraum 12. bis 18. November berechnet und lag in Rohrbach in Oberösterreich bei 1.199,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und in Schwaz in Tirol bei 1.160,9. Den geringsten Wert verzeichnete übrigens Bruck an der Leitha. Hier lag die Sieben-Tages-Inzidenz bei 151,7.

Intensivstationen zu 32,6 Prozent ausgelastet

Nach den zuletzt analysierten Daten der Vorwoche verliefen zehn Prozent der Infektionen asymptomatisch. Die Auslastung der Intensivstationen stieg bis Mitte dieser Woche österreichweit auf 32,6 Prozent an.

Die Risikoeinschätzung durch die Corona-Kommission zeigte auch ein deutliches Bild über Testzahlen und positive Ergebnisse. Hier wurden nach den jüngsten Zahlen (Mitte Kalenderwoche 46 bis 47) pro 100.000 Einwohner österreichweit 2.462 Tests durchgeführt - davon fielen 21,3 Prozent positiv aus. In der Woche zuvor betrug die Positivrate noch 23,2 Prozent. Anteilsmäßig die meisten positiven Fälle gab es zuletzt in Oberösterreich - hier betrug die Positivrate 39,4 Prozent, in Kärnten waren es 39,3 Prozent.

(APA)