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Fitnesstracker

Google schloss Fitbit-Übernahme ab

REUTERS
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Wie auch schon Mark Zuckerberg vor fünf Jahren bei WhatsApp verspricht nun Google getrennte Datenspeicherung. Ob das so bleibt, bleibt abzuwarten.

Der Google-Fitbit-Deal ist abgeschlossen, nachdem die Wettbewerbshüter vor knapp einem Monat grünes Licht gaben. Googles Gerätechef Rick Osterloh gab den Abschluss der Übernahme am Donnerstag bekannt. Er bekräftigte das Versprechen, dass Informationen der Fitbit-Nutzer getrennt von Google-Daten gelagert und auch nicht zur Personalisierung von Anzeigen verwendet werden. Versprechen, die auch schon vor fünf Jahren Mark Zuckerberg gab, als er WhatsApp übernahm.

Google hatte die Pläne zur Übernahme von Fitbit für gut zwei Milliarden Dollar im November 2019 bekanntgegeben. Im Dezember 2020 gaben die Wettbewerbshüter der EU-Kommission den Deal frei - geknüpft an die Zusage der Datentrennung. Europäische Datenschützer hatten allerdings zuvor gewarnt, dass eine weitere Ansammlung von Nutzer-Informationen in der Hand eines großen Tech-Unternehmens in jedem Fall ein Risiko für den Schutz der Privatsphäre sei. "Bei diesem Deal ging es immer um Geräte und nicht um Daten", versicherte Osterloh in einem Blogeintrag.

Fitbit war ein Pionier im Geschäft mit Fitness-Armbändern, die Schritte und verbrauchte Kalorien zählen. Allerdings wurde dieses Geschäft inzwischen aus zwei Richtungen aufgerollt: Apple ist sehr erfolgreich mit seiner Computer-Uhr Apple Watch, die auch diverse Fitness-Funktionen hat - und bei einfachen Armbändern dominieren günstige Geräte aus China vor allem von der Firma Xiaomi. Das öffnete die Tür für die Übernahme durch Google. Der Internet-Konzern entwickelt das dominierende Smartphone-Betriebssystem Android. Bei Computer-Uhren blieb das spezialisierte System Android Wear jedoch weniger erfolgreich.

(APA/DPA)