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Statistik

Verdachtsfälle: Südafrika-Mutation in Tirol, britische Variante in Oberösterreich

APA/HELMUT FOHRINGER
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1184 neue Fälle wurden innerhalb der letzten 24 Stunden in Österreich eingemeldet. Dabei zeigt sich, dass in Tirol die Verdachtsfälle der Südafrika-Mutation steigen, während sich in Oberösterreich die britische Variante ausbreitet.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden ist am Sonntag - wie immer am Wochenende - geringer als in den Tagen zuvor ausgefallen: Gesundheits- und Innenministerium meldeten 1184 neue Fälle. Bisher gab es in Österreich damit insgesamt 433.487 positive Testergebnisse. 8211 Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben und 411.199 wieder genesen. Als "aktiv" positiv galten österreichweit 14.077 Menschen, um 60 weniger als am Samstag.

Die Sieben-Tages-Inzidenz - die Zahl der Neuinfektionen in diesem Zeitraum pro 100.000 Einwohner - lag am Sonntag bei 108,4. Am Vortag hatte sie noch 109,9 betragen. Die 14-Tage-Inzidenz lag bei 214,5.

1311 Menschen wurden mit einer Sars-CoV-2-Infektion in Spitälern behandelt, um 60 weniger als tags zuvor. Binnen sieben Tagen hat sich die Zahl der Covid-Krankenhauspatienten um 16 Prozent verringert.

258 der Patientinnen und Patienten mit Covid-19 befanden sich auf Intensivstationen, um acht Personen weniger als am Samstag. Insgesamt ist die Zahl der Corona-Intensivfälle in sieben Tagen um elf Prozent gesunken.

Seit Samstag wurden weitere 16 Todesfälle nach einer Corona-Infektion gemeldet. In absoluten Zahlen sind in den vergangenen sieben Tagen 199 Menschen in Österreich im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl der Todesfälle je 100.000 Einwohner beträgt 92,2.

Die meisten Neuinfektionen wurden diesmal aus Niederösterreich (254) gemeldet, gefolgt von Wien (247) und Oberösterreich (161). Die Steiermark verzeichnete 155 Fälle, Kärnten 105, Salzburg 93, Tirol 74, Vorarlberg 61 und das Burgenland 34.

Tirol untersucht 251 Verdachtsfälle der Südafrika-Mutation

In Tirol gab es mit Stand Sonntag insgesamt 251 Verdachtsfälle der südafrikanischen Coronavirus-Mutation, vier weitere waren im Vergleich zum Vortag hinzugekommen. 219 derartige Fälle wurden bisher durch Voll- oder Teilsequenzierung bestätigt, teilte das Land mit. Von den vollsequenzierten Fällen war aktuell keiner mehr positiv.

Unter den Verdachtsfällen bzw. teilsequenzierten Fällen galten aber 135 Menschen noch als infiziert, wobei sich hier laut Land der Großteil der Fälle nach bisheriger Erfahrung bestätigen wird. Die 251 Verdachtsfälle sollen nun teil- bzw. vollsequenziert werden.

Rund 61 Prozent der bestätigten und der Verdachtsfälle traten nach wie vor im Bezirk Schwaz auf, 20 Prozent im Bezirk Kufstein und elf Prozent im Bezirk Innsbruck-Land. Rund fünf Prozent der Fälle verzeichnete Innsbruck und rund zwei Prozent der Bezirk Kitzbühel. In den Bezirken Imst und Reutte waren es rund ein Prozent sowie unter einem Prozent die Bezirke Landeck und Lienz.

In Oberösterreich grassiert die britische Mutante

Die Zahl der Verdachtsfälle, bei denen die britische Coronavirus-Mutation B.1.1.7 angenommen wird, ist in Oberösterreich zuletzt stark gestiegen. Laut den vom Krisenstabs des Landes veröffentlichten Daten sind von Samstag auf Sonntag 84 neue Meldungen hinzugekommen, die Gesamtzahl der Verdachtsfälle liegt mittlerweile bei 621. Bisher wurden davon 13 Fälle seitens der AGES hinsichtlich der britischen Mutation bestätigt.

Die meisten möglichen Infektionen mit B.1.1.7 wurden in den Bezirken Wels-Land (102), Vöcklabruck (78) und in der Stadt Wels (74) registriert. Ein Verdacht auf die südafrikanische Variante des Virus wurde von den Behörden bisher nicht gemeldet.

(APA)