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Black Monday

Wie Angst und Gier verhindern, mit Bitcoin reich zu werden

REUTERS
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Bei Aktien sind Kursrückgänge von 70 oder 80 Prozent ein Jahrhundertereignis. Bei Bitcoin passierte so etwas drei Mal in zehn Jahren.

Wen interessieren so banale Dinge wie Anlegerpsychologie, wenn man bei der größten Geldrevolution des Jahrhunderts dabei sein kann? Dass Hin und Her Taschen leer macht, dass man billig kaufen und teuer verkaufen soll, das ist ja bekannt. Da ist die Geschichte von Bitcoin mit seinem geheimnisumwitterten Gründer Satoshi Nakamoto, der dezentralen Geldschöpfung, der künstlichen Knappheit, dem Versprechen von Freiheit und purem Eigentum und nicht zuletzt dem exorbitanten Preisanstieg von wenigen Cent auf über 50.000 Dollar in nur zehn Jahren viel spannender.

Nun hat Bitcoin die Eigenschaft, extrem stark zu schwanken. Dass ein großer Aktienindex wie der Dow Jones um 70 oder 80 Prozent fällt, das passiert einmal im Jahrhundert, zuletzt zwischen 1929 und 1932. Bei Bitcoin passierte das in den vergangenen zehn Jahren drei Mal. In solchen Phasen wirken sich Anleger-Laster wie Gier, Angst, Ungeduld oder Selbstüberschätzung besonders negativ aus. Doch konnten Bitcoin-Anleger in kurzer Zeit Lehren ziehen, für die Aktionäre Jahrzehnte benötigen. Ein Fazit: