Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Neugestaltung

Wiener Thaliastraße bekommt Wasserspiele und 91 neue Bäume

So soll die Thaliastraße künftig aussehen.DnD Landschaftsarchitektur
  • Drucken

Straßenumbaumaßnahmen und zusätzliche Beleuchtungen sollen die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer erhöhen.

Bäume, Staudenbeete und Wasserspiele: Die Thaliastraße in Wien-Ottakring wird neu gestaltet. Ab Juni wird der Abschnitt zwischen dem Lerchenfelder Gürtel und der Feßtgasse mit zahlreichen Bäume, Staudenbeeten und Wasserspielen verschönert, wurde am Mittwoch angekündigt. Geplant sind auch bis zu sechs Meter breite Gehsteige.

"Ich freue mich auf die Aufwertung dieser so zentralen Straße in meinem Heimatbezirk, im Zentrum steht auch auf dieser stark genützten Straße abschnittsweise Begrünung und Cooling, um auf die klimawandelbedingten Hitzeinseln zu reagieren und den Aufenthalt in der Einkaufsstraße angenehmer zu gestalten", sagte Planungsstadträtin Ulrike Sima (SPÖ) bei der Präsentation.

Die wesentlichen Veränderungen

Die starre Trennung von Fahrbahn und Gehbereich wird mittels einer fast niveaugleichen Ausgestaltung der Thaliastraße aufgebrochen. Zukünftig wird ein nur mehr drei Zentimeter hoher Randstein die Fahrbahn von Gehweg beziehungsweise Parkstreifen trennen. Die Gehsteige selbst werden bis zu den bestehenden Gleisen vorgezogen.

Entlang des gesamten Straßenzuges werden Bäume, Sitzmöbel, Trinkbrunnen sowie Nebelstellen und drei Wasserspiele installiert. In Summe sieht der heurige Bauabschnitt die Neupflanzung von 91 Bäumen in der Thaliastraße sowie den angrenzenden Seitengassen vor. Die Straßenbahn an der zentralen Verkehrsader wird weiterhin im vier bis sechs Minuten-Takt fahren.

Von der Bürgerbeteiligung zur -befragung

Der Neugestaltung der Thaliastraße ging eine Bürgerbeteiligung voraus. Dabei waren Anrainerinnen und Anrainer, Straßennutzer und Geschäftsleute eingeladen, ihre Ideen, Wünsche und Vorstellungen zur Neugestaltung einzubringen. Am gesamten Prozess hätten sich fast 3000 Menschen beteiligt, hieß es.

Die ÖVP kündigte als Reaktion auf die Präsentation der Pläne an, dass die Ottakringer Bezirksorganisation am morgigen Donnerstag einen Antrag auf Bürgerbefragung einbringen wird, da "die Bürgerinnen und Bürger das letzte Wort über den umstrittenen Umbau haben sollen".

(APA)