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Parlamentswahl

Eine Wahl, die Bulgarien keine Stabilität bringen wird

Eine Straßenreinigskraft vor den Wahlplakaten von Premier Bojko Borissow im Städtchen Bankja.
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Nach der Abstimmung am Sonntag wird es keine klare Mehrheit geben. Trotz Verlusten scheint die Partei des Premiers stärkste Kraft zu bleiben, doch er könnte seinen Sessel räumen.

Belgrad/Sofia. Zumindest seinen Optimismus hat Bulgariens Regierungschef nicht verloren. „Wir werden die Pandemie im Mai überwinden“, verkündet Premier Bojko Borissow vor der Parlamentswahl am Sonntag hoffnungsfroh. Vorläufig steigen die Infektionszahlen allerdings auf immer neue Rekordhöhen.

Auch in der Impfstatistik hoppelt das ärmste EU-Mitgliedsland den Partnern hoffnungslos hinterher. Nur etwas mehr als fünf Prozent der Bulgaren haben bisher mindestens eine Impfdosis erhalten – nicht einmal die Hälfte des nur sehr langsam steigenden EU-Mittels von elf Prozent.