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Statistik

Produktion zog im März kräftig an

Die Produktion in Österreich hat im März einen massiven Schub vorwärts gemacht.

Der Produktionsindex für den Produzierenden Bereich legte gegenüber dem ersten Corona-Pandemie-Monat März 2020 (arbeitstätig bereinigt) um 12,7 Prozent zu, wie aus aktuellen Daten der Statistik Austria von heute, Dienstag, hervorgeht.

In der Industrie erhöhte sich die Produktion heuer im März im Jahresabstand (EU-harmonisiert) um 10,4 Prozent. Im Baugewerbe gab es einen kräftigen Zuwachs von (arbeitstägig bereinigt) sogar 21,7 Prozent. Einen noch etwas stärkeren Anstieg zeigte sich bei langlebigen Konsumgütern mit einem Plus von 23,4 Prozent. Die Produktion von Investitionsgütern stieg den Angaben zufolge um 20,9 Prozent, von Vorleistungsgütern um 11,8 Prozent und von Energie um 2,7 Prozent. Zu einem leichten Rückgang kam es bei kurzlebigen Konsumgütern (minus 1,5 Prozent).

Nach starken Rückgängen im Frühjahr 2020, der Erholung der Produktion im vergangenen Sommer sowie einer Stagnation vieler Branchen im Dezember hätten sich heuer im März, nach einem Jahr Corona, in den Branchen durchwegs Zuwächse des saisonal bereinigten Produktionsindex im Vormonatsvergleich abgezeichnet, teilten die Statistiker mit. So habe der sonstige Fahrzeugbau eine markante Steigerung von 18,5 Prozent erzielt, was sich in der Kategorie der langlebigen Konsumgüter widerspiegle.

Auch innerhalb der Verwendungskategorie kurzlebige Konsumgüter sei für die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln ein Plus von 5,1 Prozent, für die Getränkeherstellung ein Anstieg von 11,9 Prozent und für die Herstellung von Leder, Lederwaren und Schuhen ein Zuwachs von 12,6 Prozent zu beobachten. Ebenfalls positive Impulse kamen laut Statistik Austria in der Kategorie der Investitionsgüter aus den Bereichen Herstellung von Metallerzeugnissen (plus 4 Prozent) und Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (plus 3,8 Prozent). Im Maschinenbau sei allerdings ein Rückgang von 1,6 Prozent verzeichnet worden.

(APA)