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Interview

Islam-Landkarte: „Nicht jede Kritik als Generalverdacht abtun“

Integrationsministerin Susanne Raab kann die Vorwürfe wegen der Islam-Landkarte nicht nachvollziehen.
Integrationsministerin Susanne Raab kann die Vorwürfe wegen der Islam-Landkarte nicht nachvollziehen.Die Presse/Clemens Fabry
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Mit der Islam-Landkarte ist Integrationsministerin Susanne Raab in die Kritik geraten. Vereine sehen sich an den Pranger gestellt, die Uni Wien distanziert sich. Doch Raab steht zu dem Projekt und fordert mehr Engagement der IGGÖ.

Die Presse: Es gibt heftige Kritik, dass die zuletzt von Ihnen und der Dokumentationsstelle Politischer Islam vorgestellte Islam-Landkarte wie ein Pranger funktioniert.

Susanne Raab: Das seh ich gar nicht so. Es ist eine Landkarte, wo alle muslimischen Einrichtungen in Österreich abgebildet sind. Das schafft Transparenz. Und wir differenzieren klar zwischen dem Islam als Religion, wo sie friedlich ausgelebt wird und dem politischen Islam, wo Religion missbraucht wird.

Aber wenn eine solche Landkarte ausgerechnet von der Dokumentationsstelle Politischer Islam kommt, werden ja auch alle anderen quasi im Windschatten mitgenannt.