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Geldpolitik

Wie kommen die Notenbanken aus dem Gelddrucken raus?

Fed-Chef Jerome Powell.
Er ist der mächtigste Mann des Finanzmarkts.REUTERS
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Die amerikanische Federal Reserve und die Europäische Zentralbank befinden sich nach wie vor im Krisenmodus. Doch der Druck, die Geldpolitik zu straffen, nimmt zu. Der Modus Operandi ist aber noch völlig unklar.

Wären die Zentralbanken nicht da, wäre die Coronakrise wahrscheinlich nicht so glimpflich ausgegangen. Die Notenbanken haben das Ausmaß der Pandemie früh erkannt und die Kapitalmärkte zügig mit Milliarden versorgt. Doch aus den Milliarden wurden inzwischen Billionen. Das ist nicht nur in Europa so, auch in den USA hat sich die Bilanz der Federal Reserve (Fed) massiv aufgebläht.

Weil die Impfraten steigen und die Konjunktur wieder auf Hochtouren läuft, stellen sich allerdings viele die Frage, wie lang die Zentralbanken noch im Krisenmodus verharren wollen. Nicht nur den Aktienmärkten droht so die Gefahr einer Blasenbildung, da die Kurse seit dem Coronacrash schon dramatisch zugelegt haben. Auch die US-amerikanische Realwirtschaft könnte überhitzen.

Der Druck auf die Fed, die sich am Mittwoch zu ihrer nächsten Zinssitzung trifft, ist deshalb enorm.