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Covid-Prognosen

Salzburg und Vorarlberg orange, leichter Fallanstieg erwartet

++ THEMENBILD ++ TOURISMUS / SOMMERSAISON
Besucher in der Salzburger Altstadt.APA/BARBARA GINDL
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Das Covid-Prognose-Konsortium geht in den kommenden Tagen von einem Infektionsgeschehen von rund 490 Fällen pro Tag aus.

Das Covid-Prognose-Konsortium geht in seiner am Donnerstag veröffentlichten Einschätzung österreichweit von einem steigenden Trend des Fallgeschehens bis 12. August aus. Österreichweit wird dabei auch der Belag der Intensivbetten-Gesamtkapazität (2.042) leicht von 1,86 auf 2,5 Prozent zunehmen. Auf Normalstationen wird ein Anstieg des Belages auf 108 Patienten erwartet.

Wie im Sommer 2020 würde sich ein Fallanstieg zeigen, der charakterisiert ist von Zeitspannen mit höheren Anstiegen, gefolgt von mehreren Tagen bzw. Wochen mit annähernd konstanter Dynamik. Die von großen Clustern getriebene starke Zunahme der Fallzahlen habe sich in den meisten Bundesländern wieder abgeflacht. Angesichts der Öffnungsschritte einhergehend mit niedrigen Durchimpfungsraten etwa bei Jüngeren sei die Möglichkeit sprunghafter Entwicklungen im Zusammenhang mit größeren Clustern weiterhin gegeben.

Die aktuellen Prognosen gehen von einem Infektionsgeschehen von rund 490 Fällen pro Tag aus. Am 5. August wird laut Konsortium eine Sieben-Tages-Inzidenz von 39,2 erwartet. Die Entwicklung in den Bundesländern ist unterschiedlich: Die Spannbreite reicht dann von 20 in Burgenland bis 73 in Salzburg.


Ampel: Salzburg und Vorarlberg sind orange

Die Corona-Situation in Österreich ist erneut unterschiedlich: Obwohl der Trend in allen Bundesländern nach oben geht, wurde lediglich für Salzburg und Vorarlberg ein hohes Ansteckungsrisiko - also die Farbe orange - festgestellt. Mittleres Risiko gibt es in der gelben Zone, in die Wien, Kärnten, Oberösterreich und Tirol eingeordnet wurden. Im Rest des Landes ist das Risiko gering.

Die günstigsten Werte haben weiterhin das Burgenland und Niederösterreich. Auf den Intensivstationen herrscht bundesweit geringes Systemrisiko.

Auch in der vergangenen Woche dominierte die Delta-Variante das Virusgeschehen. Es wurden 1.226 Verdachtsfälle (PCR-basierte und sequenzierte Fälle) detektiert, was einem Anteil von 77,45 Prozent an allen getesteten Fällen entspricht.

 

 

(APA)