Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Premium
Oper

Anna Netrebkos Metamorphose in Verona

Anna Netrebko als Turandot in bester stimmlicher Verfassung - was man von Yusif Eyvazov als Calaf weniger behaupten konnte.Ph. Elevi
  • Drucken

In der Arena von Verona gibt es heuer statt üppiger Bühnenbilder Projektionen, Museen stellten dafür Fotos bereit. Anna Netrebko demonstrierte mit Puccinis „Turandot“, wie gut das geht.

Wer Franco Zeffirellis märchenhafte Inszenierung der „Turandot“ aus den vergangenen Jahren erwartet hatte, wurde enttäuscht. Die Stiftung „Arena di Verona“ wählte für dieses Jahr einen neuen Weg und ersetzte Zeffirellis üppiges Bühnenbild durch eine künstlerische Lösung von Michele Olcese, die lediglich auf Bildprojektionen setzt.
Zu diesem Zweck ist man mit dem Museum für chinesische Kunst und Ethnographie in Parma eine Kooperation eingegangen. So ist es nun möglich, die Opernaufführung mit Bildern ausgewählter Kunstgegenstände des Museums zu illustrieren. Das gelang geschmackvoll, erweckte aber einen vergleichsweise schlichten Eindruck – also so ziemlich das Gegenteil dessen, was erfahrene Besucher der Arena erwarten.