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Autoindustrie

MAN-Werk Steyr: Personalabbau könnte ohne Kündigungen gelingen

Siegfried Wolf mit dem Logo seines neuen Unternehmens "Steyr Automotive"
Siegfried Wolf mit dem Logo seines neuen Unternehmens "Steyr Automotive"(c) FOTOKERSCHI.AT/WERNER KERSCHBAUM (FOTOKERSCHI.AT/WERNER KERSCHBAUM)
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In Steyr hat Siegfried Wolf mit den Verhandlungen über die Umwandlung des MAN-Werks begonnen. Laut Betriebsrat gibt es viele, die das Unternehmen freiwillig verlassen wollen.

Wien/Steyr. Für die meisten Mitarbeiter des MAN-Werks in Steyr war es ein erholsamer Betriebsurlaub, der an diesem Montag geendet hat. Die Mitarbeiter der Personalabteilung dagegen hatten mehr zu tun als sonst. Denn sie mussten den Abbau von etwa 600 der knapp 2000 Mitarbeiter vorbereiten, die vom neuen Besitzer, Siegfried Wolf, künftig nicht mehr beschäftigt werden.

„Es ist ein komplexer und aufwendiger Prozess, weil es für jeden Arbeiter und Angestellten ein individuelles Angebot gibt, das im persönlichen Gespräch erläutert wird“, erklärt ein Sprecher Wolfs. Es gibt verschiedene Modelle, etwa eines für eine Altersteilzeit, es gibt eine Arbeitsstiftung für die, die sich einvernehmlich vom neuen Unternehmen trennen wollen, und eine Prämie von bis zu 10.000 Euro beim Übertritt in den neuen Beschäftigungsvertrag, der allerdings eine Kürzung des Ist-Gehalts um bis zu 15 Prozent vorsieht.