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Die Metaller machen den Auftakt in der Herbstlohnrunde. Voriges Jahr einigte man sich binnen Stunden – so schnell wie noch nie.
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Lohnrunde

Metaller: Diese Runde wird nicht gemütlich

Das Wirtschaftswachstum ist zurück – und damit auch die Streitlust der Metaller-Gewerkschaft. Sie will in der Lohnrunde „ordentliches Geld“ erkämpfen – zum Unmut der Arbeitgeber.

Jedes Ritual hat seine Fixpunkte. In der Metallerlohnrunde sind das: Hohe Erwartungen schüren zu Beginn, Drohgebärden in der Mitte und traute Einigkeit am Ende – Rindsrouladen, Gulasch oder Würstel inklusive. Voriges Jahr gab es Schweinsbraten, aber sonst war nichts wie immer: Die Verhandlungen dauerten statt vieler Wochen nur wenige Stunden. Die Löhne und Gehälter der gut 130.000 Beschäftigten in der Metallindustrie wurden um 1,45 Prozent und damit um die Inflation erhöht. Der stärkste Wirtschaftseinbruch in der Zweiten Republik hatte die streitlustige Metaller-Gewerkschaft milde gestimmt.