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Impfpflicht für Nachtgastronomie

„Der Minister sollte einmal überlegen, was er da sagt“

Mückstein und Köstinger
Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) und Tourismus-Ministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) bei einer Pressekonferenz zum Thema Nachtgastronomie(c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
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Komme eine Impfpflicht, fielen vierzig Prozent der Mitarbeiter aus, warnen Branchen-Vertreter.

 „Es kann nicht sein, dass nur Immunisierte in die Nachtgastronomie dürfen und die Kellner ungeschützt sind. Das ist uns bewusst“, sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) vergangene Woche im „Presse“-Interview. Und weiter: Eine Verordnung, die regeln werde, dass ab der Stufe zwei des Stufenplans nur Geimpfte (oder Genesene) in der Nachtgastronomie tätig sein dürfen, werde gerade ausgearbeitet.

Davor wird es allerdings Diskussionen geben. Oder eher: Streit. Denn heute, Dienstag, soll im (türkisen) Tourismusministerium eine Gesprächsrunde mit der Gastronomie stattfinden. Und die ist hörbar verärgert über Mückstein. „Der Minister sollte einmal überlegen, was er da sagt. Wie stellt er sich das vor? Mir scheint, er denkt nicht recht weit“, sagt Mario Pulker, Sprecher der Gastronomie in der Wirtschaftskammer. „Wir haben sowieso schon ein massives Mitarbeiterproblem. Sollte es eine Impfpflicht in der Nachtgastronomie geben, bedeutet das einen weiteren Exodus auf der Branche. “ Komme eine Pflicht, heiße das „dass einige zusperren müssen“. Weil man schlicht zu wenige Leute habe.