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Kunstwerte

Zusammenrücken

Die Satellitenmessen sind wichtiger Bestandteil der Art Basel Week. Pandemiebedingt waren teils neue Locations erforderlich. Die Branche rückt zusammen.

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen: Das hat seit dem Ausbruch von Corona mehr denn je seine Gültigkeit. So auch bei der aktuellen Art Basel, oder genauer gesagt, bei den Satellitenmessen. Die „Liste“, die schon 1996 als Alternativschauplatz zur Art Basel ins Leben gerufen wurde und vor allem der jungen, experimentellen Kunst gewidmet ist, ist die älteste unter ihnen. 23 Mal logierte sie in der alten Bierbrauerei Warteck, in teilweise engen Räumen und einem noch beengteren Stiegenhaus. Die Kunst muss man sich dort über viele Stockwerke buchstäblich erarbeiten. Dass diese Location in Pandemiezeiten gänzlich ungeeignet ist, war den Veranstaltern schon im Herbst letzten Jahres klar. Also galt es, eine Alternative zu finden. Liste-Direktorin Joanna Kamm wandte sich kurzerhand an die große Schwester und fragte an, ob die Art Basel erlauben würde, ebenfalls in einer der Messehallen auszustellen. Solidarität innerhalb des Kunstmarktes ist eine der wenigen positiven Auswirkungen der Pandemie auf die Kunstszene. Sie zeigte sich schon im Vorjahr in Form von vielen Kooperationen der unterschiedlichsten Art. Und so ist heuer auch die Liste mit der Art Basel zusammengerückt und in die Nachbarhalle der Art Unlimited gezogen.