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Interview

Linhart: "Ich möchte eine seriöse Außenpolitik machen"

Außenminister Michael Linhart beim Interview in seinem Büro. Am heutigen Montag nimmt er am EU-Rat für Auswärtige Angelegenheiten teil.
Außenminister Michael Linhart beim Interview in seinem Büro. Am heutigen Montag nimmt er am EU-Rat für Auswärtige Angelegenheiten teil.Clemens Fabry
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Der neue Außenminister Michael Linhart über sein Verhältnis zu Kurz, das Hissen der Israel-Flagge, die Taliban und den Umgang mit Ungarn und Polen.

Die Presse: Rechnen Sie damit, dass Sebastian Kurz in dieser Legislaturperiode als Kanzler zurückkehrt und Sie im Außenamt wieder Alexander Schallenberg weichen müssen? Sind Sie ein Übergangsaußenminister?

Michael Linhart: Gar nicht. Ich gehe davon aus, dass ich mein Amt bis zum Ende der Legislaturperiode ausübe.

Schallenberg erklärte gleich in seiner Antrittsrede als Kanzler, die Vorwürfe gegen Kurz seien falsch. Sehen Sie das auch so?

Ich habe fast fünf Jahre lang mit Sebastian Kurz im Außenamt zusammengearbeitet. Ich kenne ihn als jemanden, der sein Wort hält. Er hat gesagt, er werde die Vorwürfe gegen ihn vollständig aufklären. Ich habe keinen Grund, daran zu zweifeln. Ich habe volles Vertrauen zu ihm – und zur Justiz.

Sagten Sie sofort zu, als Schallenberg fragte, ob Sie Minister werden wollen?