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Interview

Leonore Gewessler: „Ab 2030 keine neuen Verbrennerautos“

Umweltministerin Leonore Gewessler war früher Geschäftsführerin der Umweltorganisation Global 2000.
Umweltministerin Leonore Gewessler war früher Geschäftsführerin der Umweltorganisation Global 2000.Clemens Fabry
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Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) über die Koalitionskrise, die Ökosteuerreform, die Renaissance der Atomkraft, über das nahe Ende von Autos mit Verbrennungsmotor und darüber, warum sie als Global-2000-Chefin den CO2-Preis nicht kritisiert hätte.

Die Presse: Wie sehr haben Sie während der Regierungskrise wegen ÖVP-Chef Sebastian Kurz um die Ökosteuerreform und das Klimaticket gezittert?

Leonore Gewessler: Das Klimaticket war schon fixiert, aber das war jedenfalls eine schwierige Situation für die Koalition. Es ist in der Diskussion auch darum gegangen, wie wir diese Teile weiter umsetzen können.

Was wäre wichtiger gewesen: Diese Vorhaben umzusetzen oder mit der Opposition dem Misstrauensantrag gegen Kurz zuzustimmen?

Die Frage stellt sich so nicht. Wir haben als Grüne nach den Anschuldigungen, die im Raum stehen, eine Entscheidung getroffen. Es gab eine einheitliche Vorgangsweise, und die war wichtig.