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Wie globale Schocks die Inflation beeinflussen

Die Verbraucherpreise sind hierzulande so hoch wie seit November 2011 nicht mehr. Eine Erhebung des Wifo zeigt, in welchem Ausmaß die Anstiege der Inflationsrate auf die globalen Lieferketten zurückzuführen sind.

Wien. Dass die Inflation in Österreich auf einem Zehn-Jahres-Hoch angekommen ist, daran musste man sich schon in den vergangenen Monaten gewöhnen. Und daran ändert sich auch so bald nichts. Wie aus einer Schnellschätzung der Statistik Austria hervorgeht, kletterte die Teuerungsrate im Oktober nämlich auf 3,6 Prozent. Sie erreichte damit ein Niveau, das man zuletzt im November 2011 beobachten konnte.

Global steigende Preise sind ein Phänomen des zweiten Coronajahres. Die Schwelle von drei Prozent knackte der Verbraucherpreisindex in Österreich heuer erstmals im August – mit 3,2 Prozent. Die Kosten für Treibstoffe und Energie, die 2020 deutlich niedriger ausfielen, sind nun ein Treiber der Inflation – das war auch im Oktober nicht anders.