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Literatur

Roadmovie mit der Mama

Situationskomik, Missverständnisse und übergriffige Autorität dem längst erwachsenen Kind gegenüber: Matthias NawratsRoman „Reise nach Maine“.

Ist es manchmal vielleicht klüger, seinen Sehnsuchtsorten fernzubleiben? Diesen Schluss könnte der Trip des Ich-Erzählers in die USA in Matthias Nawrats Roman „Reise nach Maine“ nahelegen, denn er läuft völlig anders ab als geplant. Der Mann ist von Beruf Schriftsteller und wollte seiner Mutter zunächst einige Lieblingsorte in New York zeigen, danach hätten sie sich getrennt, und er wäre weiter in den Norden gefahren, während sie noch eine Woche bei einem ehemaligen Studienfreund in Texas verbracht hätte. Er, das wird gleich zu Beginn deutlich, hätte die zweite Woche allein quasi als Belohnung für die erste Woche mit der Mutter empfunden.