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Quergeschrieben

Drei Gründe, warum wir das mit der Impfpflicht besser sein lassen

Children age 5-11 receive vaccination against the coronavirus disease (COVID-19)
REUTERS
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So verführerisch es erscheinen mag, die Unvernünftigen zur Impfung zu nötigen, so bedenklich ist das. Denn die Verhältnismäßigkeit ist nicht ausreichend gegeben.

Winston Churchill soll auf dem Höhepunkt des Zweiten Weltkrieges einmal gefragt worden sein, ob er nicht das verbliebene Kunstbudget des Vereinigten Königreiches streichen und die frei werdenden Mittel dem Militär geben wolle. „Wozu“, soll er darauf geantwortet haben, „führen wir dann den verdammten Krieg überhaupt?“

Egal, ob wahr oder gut erfunden: Die Anekdote erinnert ein wenig an die Diskussion rund um die Impfpflicht, die derzeit durch Europa schwappt. Hier stellt sich eine ähnliche Frage: Wollen wir im – unbestreitbar existenziell wichtigen – Krieg gegen Corona so weit gehen, die Freiheit des Einzelnen in einem so dramatischen Maße einzuschränken, wie das bei einer staatlichen Impfpflicht der Fall ist?