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XX-Ökonomie

Potenzial der Frauen nicht weiter verschwenden

Claudia Falkinger und Natascha Glanzer-Fürst (r.)
Claudia Falkinger und Natascha Glanzer-Fürst (r.)Marek Knopp; Alexander Cekic
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In Zukunft wird es unabdingbar sein, Daten geschlechter-gerecht zu erheben – und zu nutzen.

Die Zahlen, ist Linda Scott überzeugt, sprechen ein klare Sprache: Länder, in denen Frauen besser in den Arbeitsmarkt integriert sind, weisen die höchsten Pro-Kopf-Einkommen auf. Und es sei ein Irrtum, dass Frauen Männern die Jobs wegnähmen – im Gegenteil, sie würden dafür sorgen, dass mehr Wohlstand erwirtschaftet werde.

Linda Scott, emeritierte Professorin für Entrepreneurship und Innovation an der Universität Oxford, thematisiert nicht nur in ihrem Bestseller „Das weibliche Kapital“ die XX-Ökonomie. Ein Begriff, der auf den biologisch geschlechtsbestimmenden weiblichen Chromosomensatz anspielt. Ökonomische Hindernisse sowie kulturelle Beschränkungen führten zur Entstehung einer spezifisch weiblichen Schattenwirtschaft, sagt sie.

13 Prozent des globalen BIPs

Denn Frauen machen nicht nur die Hälfte der Menschheit aus, sie sind auch für die Hälfte des weltweiten Bruttoinlandsprodukts und der Nahrungsmittelversorgung verantwortlich. „Dennoch sind Frauen in der heutigen Weltwirtschaft immer noch benachteiligt und vor allem nicht sichtbar“, sagen Natascha Glanzer-Fürst und Claudia Falkinger, Unternehmensgründerinnen in den Bereichen Innovation, Biotechnologie und Mobilität, die im Dezember zur Veranstaltung TEDWomen 2021 im kalifornischen Palm Springs eingeladen waren. Sie machen sich in ihrer Arbeit für das ungesehene Potenzial der Frauen stark.