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Energie

Klein-Atomkraftwerke: „Greenwashing einer Retro-Energie“

ATOMKRAFTWERK TEMELIN (SUJET)
Das grenznahe Atomkraftwerk Temelín.(c) FOLTIN Jindrich / WB (FOLTIN Jindrich / WB)
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Eine Studie des Forums Wissenschaft und Umwelt hält die von der Atomindustrie gepriesenen Klein-Reaktoren für unwirtschaftlich und technisch unausgereift.

Für die Atomindsutrie hat die Zukunft drei Buchstaben: SMR – steht für „Small Modular Reactors“. Diese Klein-Reaktoren sollen in kürzerer Zeit errichtet werden können, kein Risiko mehr in sich tragen und einen entscheidenden Beitrag liefern, die Energienachfrage in der Klimakrise sicherzustellen.

Wiens Umweltstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) hat dazu eine Studie in Auftrag gegeben, um diese Behauptungen der Atombefürworter abklopfen zu lassen. Als Politiker fasst er die Ergebnisse, auch im Zusammenhang mit der Taxonomie-Entscheidung der EU (die damit Atomkraft als „grüne Energieform“ einstufen will), so zusammen: „Das ist Greenwashing einer Retro-Energie. Atomkarft war keine Ansage und ist keine Ansage, um den Energiebedarf zu decken.“