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Cortina: Im Bewusstsein um das eigene Limit

Ramona SIEBENHOFER (AUT)
Ramona SIEBENHOFER (AUT)(c) imago images/NurPhoto (Luca Tedeschi via www.imago-images.de)
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Ramona Siebenhofer ist zurück am Ort ihrer Siege.

Cortina. Gute Erinnerungen ruft eine Weltcupabfahrt in Cortina (11.30 Uhr, live, ORF1) bei Ramona Siebenhofer hervor. Vor drei Jahren gewann die Steirerin binnen 24 Stunden gleich zwei Bewerbe auf der Tofana-Piste – ihre bis dato einzigen Weltcupsiege. Im ersten Training noch Zweitschnellste, landete die 30-Jährige im zweiten am Freitag auf Platz elf. „Ich habe einiges probiert, da ist noch viel Platz. Ich bin nicht ans Limit gegangen“, erklärte sie danach. „Ich weiß, ich kann da herunter schnell sein, und dass dann ein gutes Ergebnis herausschauen kann.“

Bestzeit markierte einmal mehr Sofia Goggia, die in diesem Winter bereits drei Abfahrten gewonnen hat. Dass die Italienerin nur eine Woche nach ihrem Sturz in Zauchensee wieder das Tempo in gewohnt souveräner Manier vorgab, imponierte auch Siebenhofer: „Beachtlich, dass sie nach ihrem Crash schon wieder so auf Angriff fährt. Sie ist sicher die Topfavoritin.“

Ein Thema könnte am Samstag starker Wind werden, laut Prognosen sind Spitzen bis 70 km/h möglich. Änderungen bei Startzeit und Streckenführung waren vorerst unklar.

 

Glücksgefühl auf Ski

Als Fünftschnellste und damit beste Österreicherin (allerdings mit Torfehler) gab Stephanie Venier ein kräftiges Lebenszeichen von sich. Die Tirolerin war zuletzt im Jänner 2021 als Neunte des Super-G von St. Anton in den Top Ten eines Weltcup-Laufs mit Zeitmessung gewesen. „Phasenweise habe ich ein gutes Gefühl auf der Strecke entwickelt“, sagte Venier, für die Olympia laut eigener Aussage keine Rolle in Kopf spielt. „Vorher muss ich wieder glücklich Ski fahren können.“

Nicht auf der Startliste standen erneut Cornelia Hütter und Ariane Rädler, die auf einen negativen Coronatest warten, um noch für den Super-G am Sonntag (11.45 Uhr) startberechtigt zu sein. (red.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.01.2022)