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Frühkommentar

Wer im Job keine Emojis verwendet, ist ihn vielleicht bald los

Je mehr verschiedene, desto besser, heißt es in der Studie.Presse Print
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Forscher zeigen: Die Nutzung der infantilen Piktogramme verrät, wie engagiert die Mitarbeiter im Home-Office sind. Gut zu wissen?

Unsere Chefs meinen es gut mit uns. Sie wollen unsere Gefühle kennen. Nicht aus Empathie, sondern weil Berater ihnen einreden: Wer gut drauf ist, ist auch produktiver. Im Büro war das leicht zu überwachen: Wer lächelt? Wer legt die Stirn in Falten? Aber nun hocken die meisten im Home-Office. Für ein paar Minuten Videokonferenz reißen sich alle zusammen. Den Rest der Zeit geben Mitarbeiter nur noch schriftliche Lebenszeichen von sich, per E-Mail, Slack und Co. Da sieht man keine Emotionen mehr, nur noch Emojis: Daumen hoch, Haken drunter, laut lach, lieb schau, traurig blick – der piktografische Kinderkram hat unsere Arbeitswelt erobert. Könnte man das nicht auswerten . . .?

So entstehen Studien wie die am Mittwoch auf Plos One veröffentlichte. Ihre Autoren haben chinesische Namen, einige werken in Peking – aber wir wollen ja nicht immer gleich den Überwachungsstaat an die Wand malen.