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Reportage

Die schöne neue Parallelwelt in Peking

Die ausländischen Gäste werden – als potenzielle Virusträger - hinter Zäunen vom Rest der Bevölkerung getrennt. Das Großereignis erscheint auch aus der Nähe betrachtet surreal weit entfernt.REUTERS
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Die Olympischen Winterspiele in Peking finden getrennt vom Rest der Bevölkerung statt. Ein Sinnbild dafür, was sich seit den Spielen 2008 im Land verändert hat.

Am chinesischen Neujahrstag zeigt sich der Liangma-Fluss, nördlich des Pekinger Diplomatenviertels, von seiner schönsten Seite: Angler warten in der Februarsonne geduldig auf ihren Fang, Jogger sind in gemächlichem Tempo an der renovierten Uferpromenade unterwegs, und ein Ur-Pekinger hat sich trotz der Minusgrade ins bitterkalte Nass getraut. Normaler Alltag eben, wie er im „Null Covid“-Land bereits seit Sommer möglich ist. Doch nur einen Steinwurf entfernt herrscht pandemischer Ausnahmezustand: