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E-Mobilität

Teure Rohstoffe bremsen Elektro-Boom auf Europas Straßen

Am Dienstag wurde bei Berlin die neue Tesla-Gigafactory eröffnet. Tesla will am europäischen Markt für E-Autos wachsen. Aber die Branche leidet unter hohen Rohstoffpreisen.APA/AFP
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Tesla nahm den Betrieb in seinem Werk bei Berlin auf. Aber Ukraine-Krieg und teure Rohstoffe gefährden den Boom der E-Mobilität. E-Autos dürften bald teurer werden.

Wien. Seit Dienstag rennt das Werk in Grünheide bei Berlin, nun werden dort E-Autos des US-Konzerns Tesla gefertigt. 3000 Menschen arbeiten in dem ersten europäischen Tesla-Werk, bei Vollauslastung soll die Fabrik bis zu 12.000 Menschen beschäftigen. Zunächst soll das Model Y in Deutschland vom Band laufen, später könnte das Model 3 dazukommen. Die Nachfrage nach den batteriebetriebenen Fahrzeugen ist hoch, heißt es. Und die Eröffnung des fünften großen Tesla-Werks ist nicht nur Tesla-Chef Elon Musk einen Besuch wert gewesen, auch die hohe Politik hatte sich für den Dienstag angekündigt, angefangen beim deutschen Bundeskanzler, Olaf Scholz (SPD). Immerhin ist die E-Mobilität ein Kernstück der europäischen Klimapläne.

Die neue Fabrik wurde in der weltweiten Rekordzeit von nur zwei Jahren errichtet, Tesla baute auf eigenes Risiko, ohne dass alle Genehmigungen vorlagen. Brandenburgs Wirtschaftsminister, Jörg Steinbach (SPD), sagte im Rundfunk Berlin-Brandenburg, die Landesregierung sei stolz auf die Ansiedlung des Autobauers. „Wir haben der Welt ein Schnippchen geschlagen.“ Keiner habe so etwas Brandenburg zugetraut, sagte er. Kritik am Wasserverbrauch der Fabrik wies er zurück. Bürger und Umweltorganisationen hatten entsprechende Bedenken vorgebracht.