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Porr lässt Unternehmensgeschichte zur NS-Zeit aufarbeiten

Österreichs zweitgrößter Baukonzern finanziert ein Forschungsprojekt, um seine eigene Geschichte zu durchleuchten.

Der börsennotierte Baukonzern Porr lässt seine Unternehmensgeschichte und jene seiner Tochterunternehmen zur Zeit des Nationalsozialismus in einem Forschungsprojekt an der Universität Wien aufarbeiten. Kooperiert wird dabei auch mit dem Fritz Bauer Institut und der Goethe-Universität Frankfurt. Das Projekt soll von 2022 bis 2024 laufen und wird von der Porr finanziert, wie das Instituts für Zeitgeschichte an der Uni Wien auf seiner Homepage schreibt.

Die Schwerpunkte sind unter anderem Geschäftskontakte mit NS-Funktionären und NS-Mitgliedern, Entscheidungsprozesse im Unternehmen, Bauprojekte für die Rüstungswirtschaft, Bauprojekte für die SS und im KZ-Bereich, die Ausbeutung von Zwangs- und Sklavenarbeitern und Entschädigungsmaßnahmen für diese nach 1945. Ziel des Projektes ist die Publikation eines wissenschaftlichen Abschlussberichts in Abstimmung mit der Porr.

(APA)