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Formel 1

Die Eroberung von Amerikas hartem Asphalt

AUTO-PRIX-F1-USA
APA/AFP/BRENDAN SMIALOWSKI
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Einst waren sogar Straußenrennen in den USA populärer als die Formel 1. Mit dem GP von Miami aber strahlt die Rennserie im Scheinwerferlicht der Unterhaltungsindustrie. Nicht Teams und Fahrer sind Zugpferde – sondern Netflix.

Die Premiere des Miami International Circuit soll am Sonntag (21.30 Uhr, live, Sky, Servus TV) beweisen, dass der Hype um das Florida-Gastspiel kein Einzelphänomen bleibt, sondern dass die Formel 1 spät, aber doch in der US-Unterhaltungsindustrie angekommen ist und angenommen wird. Sieben „Stopps“, die Umwege und Folgen aufzeigen:

Rennstrecke

Rund um das Football-Stadion der Miami Dolphins entstand eine temporäre Piste. 36 verschiedene Entwürfe gab es, ehe man sich für die endgültige Streckenführung entschied. Mit 19 Kurven soll das Asphaltband an Melbournes Stadtkurs erinnern. Die Strecke ist 5,412 Kilometer lang, Überholchancen gibt es über 57 Runden in den Kurven 11 und 17. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 320 km/h.

Netflix

Der F1-Boom in den USA ist vor allem der Netflix-Erfolgsserie „Drive to Survive“ zu verdanken. Die Rennserie und der Streaming-Riese bestätigten die Verlängerung der Zusammenarbeit bis 2024. Der rasant geschnittene Streaming-Hit zeichnet pro Staffel eine Saison nach und hat die Rennserie bei einer jüngeren Zielgruppe populär gemacht. In 56 Ländern habe es die Serie in die Wochencharts der zehn meistgesehenen Angebote geschafft.