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Depp vs. Heard

Amber Heards Anwälte beantragen Aufhebung des Urteils

Anfang Juni haben ein Geschworenengericht Heard wegen Verleumdung schuldig gesprochen.
Anfang Juni haben ein Geschworenengericht Heard wegen Verleumdung schuldig gesprochen.(c) Getty Images (Win McNamee)
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15 Millionen Dollar Schadensersatz muss die Schauspielerin ihrem ehemaligen Mann Johnny Depp zahlen. Heards Anwälte stellen die Identität eines Jurors und damit das Urteil nun infrage.

Nach dem Prozess gegen ihren ehemaligen Ehemann Johnny Depp geht die britische Schauspielerin Amber Heard gegen das Urteil der Jury vor. Heards Anwälte beantragten, das Urteil gegen die Schauspielerin aufzuheben. Das geht aus einem Dokument vom Freitag hervor, über das US-Medien am Sonntag berichteten. In dem Prozess hatten sich die Ex-Eheleute gegenseitig häusliche Gewalt vorgeworfen. Wegen Verleumdung muss Heard Depp über zehn Millionen Dollar Schadenersatz zahlen.

Nach dem sechswöchigen Verleumdungsprozess hatte sich die Jury Anfang Juni größtenteils auf die Seite von Depp gestellt - aber auch Heard in einigen Punkten recht gegeben. Depp schuldet ihr nach Entscheidung der Jury zwei Millionen Dollar für Aussagen seines Ex-Anwalts, die Heards Ruf geschädigt haben sollen.

Identität eines Jurors infrage gestellt

Neben inhaltlichen Argumenten werfen Heards Anwälte dem Gericht nun auch vor, die Identität eines Jurors nicht geprüft zu haben. „Es ist unklar, ob der Geschworene Nr. 15 tatsächlich jemals zum Dienst als Geschworener vorgeladen wurde oder für die Teilnahme am Gremium qualifiziert war.“

 

(APA)