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Gastkommentar

Im Würgegriff der Uefa und der Fifa

Warum haben zwei in der Schweiz ansässige Institutionen das absolute Monopol auf alle Fußballwettbewerbe?

Die Autoren:

Paolo Bertinetti, emeritierter Professor, University of Torino;
Jose Ignacio Conde Ruiz, Professor,
The Complutense University of Madrid;
Juan José Ganuza, Professor, Pompeu Fabra University;
Gimede Gigante, Professor, Bocconi
University;
Juan Francisco Jimeno, Professor,
The University of Alcalá;
Jerónimo Maillo González-Orús, Professor, CEU San Pablo University;
Valerio Mancini, Professor, Rome Business School;
Alessio Postiglione, Professor, Italian Society for International Organisations;
Roberto Vallina Hoset, Lawyer specialized in Competition Law

Am 11. und 12. Juli 2022 hielt der Europäische Gerichtshof (EuGH) eine entscheidende Anhörung zur Frage ab, wie Sport in Zukunft in Europa organisiert wird. Der EuGH befasste sich mit dem Fall der „Europäischen Fußball-Superliga“ (ESL), um die folgenden Fragen zu beantworten:

Was könnte es angesichts der Tatsache, dass das EU-Recht die Wettbewerbsfreiheit garantiert, rechtfertigen, dass Uefa und Fifa, in der Schweiz ansässige private Institutionen, das „Recht“ haben, ein absolutes Monopol auf alle internationalen Fußballwettbewerbe zu halten und diejenigen streng zu bestrafen, die es wagen, neue Wettbewerbe vorzuschlagen? Warum sollte ein solches Verhalten im Fußball erlaubt sein, wenn es in jedem anderen Sektor illegal wäre?