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Nachruf

Sempé ließ uns die Menschen lieben

Zärtlicher, als er es tat, kann man nicht spotten über die Menschenwelt.
Zärtlicher, als er es tat, kann man kaum spotten über die Menschenwelt: Der große französische Zeichner Jean-Jacques Sempé ist im Alter von 89 Jahren verstorben.(c) APA/AFP/JOEL SAGET (JOEL SAGET)
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Der Vater des „kleinen Nick“ war so viel mehr als das: Mit ein paar Tuschestrichen zeichnete er den untröstlichen, fröhlichen Menschen – so winzig und doch jede Liebe wert.

Wann wird ein kleines Kind interessant? Bei Sempé dann, „wenn es in irgend etwas reinhaut.“ Im Herbst in die Kastanien zum Beispiel.

Der kleine Nick, „le petit Nicolas“ – das ist das Kind, das der 1932 geborene französische Zeichner, der nun mit 89 Jahren verstorben ist, hätte sein wollen. Und ab und zu sogar war. Ein Kind, das uns bei seinen Alltagserlebnissen mit Gleichaltrigen und in der Schule rühren muss, das mit seiner positiven Energie und zugleich Zerbrechlichkeit Kindsein ausdrückt in seinem schönsten Sinn.

Aber so, wie Sempé in seinen Zeichnungen zu René Goscinnys Geschichten des kleinen Nick die Kinderwelt zeichnete, zeichnete er mit dem Tuschepinsel auch die Erwachsenen.

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