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Handel

Wie die Teuerung das Kaufverhalten verändert

Rear View Of Shadow Of People Pushing Shopping Cart
Viele Konsumenten reagieren auf die Teuerung und greifen zu günstigeren Eigenmarken oder kaufen beim Diskonter ein. Aber auch das Bio- und Hochpreis-Sortiment wird trotz hoher Inflation weiter stark nachgefragt.(c) Getty Images/EyeEm (Kay Fochtmann / EyeEm)
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Die hohe Inflation verändert das Konsumverhalten im Supermarkt. Bio-Produkte bleiben nachgefragt, sie trifft die Teuerung weniger. Über profitable Eigenmarken, steigenden Druck bei Produzenten und eine ungebrochen hohe Nachfrage nach Bio-Angeboten.

Wer ein knappes Budget zur Verfügung hat und die Preise an den Supermarktregalen studiert, kann mitunter schon einmal verzweifeln. Besonders beim wöchentlichen Einkauf ist der Preisanstieg aktuell spürbar. Das Preisniveau des Miniwarenkorbs der Statistik Austria, das unter anderem Nahrungsmitteln enthält, ist im Jahresvergleich um 18,8 Prozent gestiegen.

Die Teuerung macht sich im Einkaufswagen also überdurchschnittlich stark bemerkbar. Viele ändern daher ihr Einkaufsverhalten. Beim Diskonter Hofer spürt man seit Anziehen der Inflationsraten einen deutlichen Kundenzulauf. „Unser Sortiment besteht zu 90 Prozent aus Eigenmarken, diese sind im Durchschnitt um 40 bis 50 Prozent günstiger als Markenartikel“, erklärt Hofer-CEO Horst Leitner. „Somit bieten wir unseren Kundinnen und Kunden in Summe einen wesentlich günstigeren und damit leistbaren Warenkorb.“ Das ist aber nur ein Teil der Wahrheit.

Egal ob billig oder teuer: Eigenmarken profitieren