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Salzburger Festspiele

Zwei Solistenkonzerte zeigten, wie unterschiedlich Virtuosität klingt

Packend: Arcadi Volodos und Patricia Kopatchinskaja.

Samstag zelebrierte Arcadi Volodos im Haus für Mozart ein Hochamt der Abgesänge, der zärtlichen Adieux, des bewegenden Verlöschens. Allein Schuberts „Gasteiner Sonate“ (D 850) vor der Pause erweckte den Eindruck der schönsten Musik der Welt. Der Pianist weiß den Gestus der „himmlischen Längen“, zu dem Schubert hier die Unendlichkeit der Natur inspiriert haben mag, durchs ganze Werk zu ziehen, in bedachtsamen Tempi und zugleich mit enorm langem Atem und Innenspannung.