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Interview

Manuel Rubey: "Man muss Rituale veredeln"

Manuel Rubey
Manuel Rubey (mit verletzter Hand): „Für die Schulmedizin bin ich sehr dankbar.“(c) Jana Madzigon
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Der Schauspieler hat sein zweites Buch geschrieben. „Das Schreiben hat mein Leben gerettet“, sagt Manuel Rubey. Von Homöopathie hält er nichts.

Ihr erstes Buch hat Ihnen einen Stundenlohn von 6,8493 Euro eingebracht. Haben Sie bei Ihrem zweiten Buch bessere Konditionen ausverhandelt?

Minimal bessere. Zum Glück muss ich nicht vom Schreiben leben. Aber das können in Österreich ohnehin nur eine Hand voll Schriftsteller. Das Schöne ist, dass dennoch so viele Menschen schreiben.

Eines Tages entschlossen Sie sich, jeden Tag bis ans Ende Ihres Lebens zu schreiben. Warum?

Mit dieser Art von Entscheidungen versuche ich, meine Antriebslosigkeit zu bekämpfen, weil ich sonst sehr schnell gar nichts mehr tun würde. Ich tarne mich gern mit Geschäftigkeit, um mich selbst zu überlisten. Mit dem Schreiben ist es mir gelungen. Es hat einen Effekt: Es hilft mir wahnsinnig weiter.