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Formel 1-Interview

Christian Horner: „Die Identität des Teams bewahren“

Belgian Grand Prix
Pool via REUTERS
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Christian Horner, Teamchef von RB Racing, erklärt den gescheiterten Plan mit Porsche und die Fahrtrichtung zu weiteren WM-Titeln. Die Marke dominiert, Max Verstappen hat auch nach Monza weiterhin Vorfahrt.

Die Presse: Porsche wird nicht Partner von RB Racing ab 2026. Warum ist dieser Deal geplatzt?

Christian Horner: Es war einfach anzunehmen, dass Red Bull ein Getränkehersteller und kein Motorenbauer ist. Als Honda den Ausstieg aus der Formel 1 verkündete, änderte das unsere Einstellung, und wir beschlossen, selbst Motoren zu bauen. Das war mit einem deutlichen Risiko verbunden, daher wurde an eine Partnerschaft mit einem fantastischen Unternehmen wie Porsche gedacht. Die hätte auch Sinn gehabt. Gleichzeitig aber gelang es uns, höchst qualifizierte Techniker, die besten Ingenieure der Formel, für unser Motorenprojekt zu gewinnen. Wir meinen, wir haben die Fähigkeiten für den eigenen Weg. Es hätte die Identität und Integrität unseres Teams signifikant verändert. Wir werden also künftig das einzige Team neben Ferrari sein, das Auto und Antrieb nebeneinander baut.

Die Zusammenarbeit mit Honda wurde bis 2025 verlängert, bis zum Ende des aktuellen Reglements. Was geschieht dann?