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Ukraine

Tschetschenenführer Kadyrow für Atomwaffeneinsatz

Tschetschenen-Präsident Ramsan Kadyrow kündigte nach dem Fall Lymans an, dass man nun „drastischere Maßnahmen“ ergreifen solle – „bis hin zur Ausrufung des Kriegsrechts in den Grenzgebieten und dem Einsatz taktischer Nuklearwaffen geringer Sprengkraft“. (Archivbild)
Tschetschenen-Präsident Ramsan Kadyrow kündigte nach dem Fall Lymans an, dass man nun „drastischere Maßnahmen“ ergreifen solle – „bis hin zur Ausrufung des Kriegsrechts in den Grenzgebieten und dem Einsatz taktischer Nuklearwaffen geringer Sprengkraft“. (Archivbild)APA/AFP/KIRILL KUDRYAVTSEV
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Die Russen räumen die stategische wichtige Stadt Lyman in der Region Donezk, um die Einkesselung von etwa 5000 Mann zu vermeiden. Das bewog den brutalen Despoten Ramsan Kadyrow zu einer irren Forderung.

Aufmerksamen Beobachtern der Frontbewegungen war es schon zu Wochenbeginn aufgefallen. Als Wladimir Putin am Freitag feierlich den Anschluss der vier (großteils) besetzten ukrainischen Oblaste Cherson, Saporischschja, Luhansk und Donezk an Russland verkündete, war es bereits sehr offensichtlich. Und schon am Samstag sogar offiziell: Im Zuge einer mehrtägigen Operation haben ukrainische Truppen den wichtigen Eisenbahnknotenpunkt Lyman im Westteil der Oblast Donezk großteils umzingelt und letztlich erobert. Das Verteidigungsministerium in Moskau gab bekannt, dass man die dortigen Einheiten abgezogen habe, um eine neue, günstigere Front zu formieren.

Der Fall von Lyman ist einigermaßen verheerend und wird die Versorgung des russischen Heeres in einem weiteren Umkreis beeinträchtigen. In der Kleinstadt waren zuletzt um die 5000 bis 6000 Russen garnisoniert, darunter ein Garde-Schützenregiment der 20. Armee (Hauptquartier Woronesch) und zwei Regimenter der Milizen aus der Region Luhansk.