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Briefing
Was Sie heute wissen sollten

Orbans zielstrebiger Weg in die Autokratie - Streit um Gaspreisdeckel - Kiew ohne Wasser und Strom

Wir starten mit Ihnen in den Nachrichtentag und geben Ihnen einen schnellen Überblick über die wichtigsten Themen des Morgens.

Orbans Ungarn - eine neue Autokratie: Die parlamentarische Kontrolle der ungarischen Regierung besteht nur mehr auf dem Papier, jene durch die Gerichte ist substanziell geschwächt – doch nicht einmal der nun nach monatelangen Mutmaßungen tatsächlich drohende Verlust von rund 13,3 Milliarden Euro an Subventionen aus dem EU-Budget hält Ministerpräsident Viktor Orbán davon ab, seine Regierungsweise autokratisch zu festigen. Mehr dazu [premium]

Orban will ja nur spielen: Ungarns Regierungschef sendet widersprüchliche Signale nach Brüssel und könnte nun ohne EU-Geld übrig bleiben, schreibt Wolfgang Böhm in der heutigen Morgenglosse. Mehr dazu.

EU-Staaten beraten über illegale Migration: Die EU-Innenminister beraten heute, Freitagnachmittag, bei einem Sondertreffen in Brüssel über die zunehmenden Probleme mit illegaler Migration. Ziel ist es vor allem, den Streit über die Aufnahme von Bootsflüchtlingen zu entschärfen, die von den Rettungsschiffen von Hilfsorganisationen im Mittelmeer aufgenommen und dann in Richtung EU gebracht werden. Italien hatte zuletzt einem solchen Schiff die Einfahrt in einen Hafen verweigert, worauf dieses nach Frankreich fahren musste.

Wenn Erwachsene schreiben lernen: Die Zahl der Analphabeten unter den Flüchtlingen steigt laut Integrationsfonds. Das erschwert das Deutschlernen. Ein Lokalaugenschein von Julia Neuhauser. Mehr dazu [premium]

Streit um EU-Gaspreisdeckel: Die EU-Staaten streiten trotz eines Kompromiss-Vorschlags der EU-Kommission weiter über einen Preisdeckel beim Gas-Einkauf. "Es war eine hitzige Debatte", räumte der tschechische Minister Jozef Sikela als Vorsitzender der Energieminister nach der Sonderkonferenz am Donnerstag in Brüssel ein. Energieministerin Leonore Gewessler (Grüne) zeigte sich enttäuscht, dass es keine Beschlüsse zum gemeinsamen Gaseinkauf oder zu schnellere Genehmigungsverfahren bei Erneuerbaren gab.

Ukraine kämpft um Stromversorgung: Nach den russischen Angriffen auf die Infrastruktur in der Ukraine sind Teile der Hauptstadt Kiew und andere Regionen im Land zunächst weiterhin ohne Zugang zu Strom und fließendem Wasser geblieben. Mehr als zwei Drittel Kiews seien noch von der Stromversorgung abgeschnitten, erklärte Bürgermeister Vitali Klitschko. Bei erneutem russischen Beschuss in Cherson und Wyschgorod starben am Donnerstag mindestens zehn Menschen. Mehr dazu in unserer Ukraine-Berichterstattung.

Zeitreise: Heute vor 100 Jahren: Päpstlicher als der Papst. Mehr dazu [premium]