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Hans Magnus Enzensberger ist gestorben

Enzensberger 1996.
Enzensberger 1996.(c) imago images/gezett (imago stock&people via www.imago-images.de)
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Der streitbare Poet und Publizist ist im Alter von 93 Jahren gestorben.

Hans Magnus Enzensberger war eine feste Größe der Kultur, seit 1957 sein Gedichtband „Verteidigung der Wölfe" erschien. Der Lyriker, Essayist, Biograf, Herausgeber, Übersetzer und Redakteur war neben Günter Grass, Martin Walser und Heinrich Böll einer der prägenden Autoren der bundesdeutschen Nachkriegsliteratur. 

Hans Magnus Enzensberger wurde 1929 in Kaufbeuren geboren und wuchs in Nürnberg auf. Er studierte Literaturwissenschaft und Philosophie. Bereits mit 33 Jahren erhielt er den Büchner-Preis. Dutzende Bücher – Lyrik, Prosa, Essays, Dramen, Kinderbücher – hat er seither veröffentlicht und sich auch als Herausgeber (etwa von „Die andere Bibliothek“) einen Namen gemacht. Er war stets politisch, aber politisch dennoch schwer einzuordnen. Enzensberger starb am Donnerstag im Alter von 93 Jahren in München.

>> Hier zum ausführlichen Nachruf.

Interview

Magnus Enzensberger im Interview mit der "Presse am Sonntag“ - über Büchernarren, Zorn und Scheitern. >> "Dichter sind meistens Diebe"

(red.)