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Geldpolitik

Alle stöhnen unter der Inflation. Und der EZB fehlt die Erfahrung, was weiter tun.

Es wird nicht leichter für EZB-Präsidentin Christine Lagarde. Es wird schwieriger.
Es wird nicht leichter für EZB-Präsidentin Christine Lagarde. Es wird schwieriger.
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Im Kampf gegen die Inflation steht die Europäische Zentralbank vor einer neuen Phase. Das Blöde ist, dass diese komplizierter wird als die bisherige. Und dass eine solche Situation für die EZB noch nie da war.

Im Kampf gegen die Inflation steht die Europäische Zentralbank (EZB) vor einer neuen Phase. Die Debatte um ihre nächsten geldpolitischen Schritte könnte daher lauter werden. Von nun an nämlich werden Zinserhöhungen von einem zusätzlichen Hebel zur Straffung der Geldpolitik begleitet, nämlich der beginnenden Bilanzverkürzung der Notenbank. Eine drohende Rezession verkompliziert die Situation nur zusätzlich.

Denn mit den nun erforderlichen nuancierteren Bewertungen der wirtschaftlichen und monetären Lage könnte der ohnehin brüchige Konsens der Währungshüter bröckeln, auf dem die bisherigen Zinsschritte beruhten.

„Der Dezember wird hart, und da wir nicht wissen, wann die Inflation ihren Höhepunkt erreicht und wie schnell sie zurückgeht, wird es danach wahrscheinlich nicht einfacher“, sagte Veronika Roharova, Ökonomin bei der Credit Suisse.