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Landesbank

So will Raiffeisen also in Zukunft wachsen

Der Generaldirektor der Raiffeisen Landesbank Niederösterreich-Wien, Michael Höllerer, will in neue Geschäftsfelder vorstoßen.(c) Die Presse/Clemens Fabry (Clemens Fabry)
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Trotz Beschränkungen für Immobilienkredite und Russland-Sorgen sieht Chef der Raiffeisen Holding, Michael Höllerer, Chancen für Wachstum. Sol will er es angehen.

Noch nicht einmal ein Jahr steht er an der Spitze der Raiffeisen Landesbank Niederösterreich-Wien (RLB NÖ-Wien), und schon musste sich Michael Höllerer mit großen Themen wie Ukraine-Krieg und Kreditvergabe-Einschränkungen befassen. „Viel Zeit zum Nachdenken blieb da nicht“, sagt Höllerer zur „Presse“. Er ist Generaldirektor des größten Eigentümers der Raiffeisen Bank International (RBI). 22,6 Prozent hält die Landesbank an der Aktiengesellschaft. Neu ist das alles für den Niederösterreicher nicht. Seit Jahren gehört er der Raiffeisen-Familie an. Zuletzt war der 45-Jährige RBI-Finanzvorstand.

Neben seiner neuen Position ist er zugleich Chef der Raiffeisen Holding. Die Holding ist ein wahrer Jahrmarkt an Unternehmensbeteiligungen an Agrarunternehmen, Medienfirmen sowie dem Infrastruktursektor.

Investitionsmöglichkeiten

Der Ukraine-Krieg hat einige dieser Unternehmen unter Druck gebracht, wie zum Beispiel Agrarkonzerne wie Agrana, GoodMills und die Molkerei NÖM. Auch der Baukonzern Strabag hat mit Oleg Deripaska einen Großaktionär, der auf der Sanktionsliste steht. Die Ukraine hatte zuletzt Vermögen von ihm in Höhe von umgerechnet 205 Mio. Euro beschlagnahmt.

Doch Höllerer plant hier keinen Strategiewechsel.


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