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Bilanz

Adidas bleibt im Krisenmodus

Ein Bild aus Adidas' besseren Zeiten. Kanye West (2. v. l.) zeigt mit Models die Kanye West Adidas Fall 2015 Collection.Bebeto Matthews/picturedesk.com
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Die Trennung von Kanye West und Vorstandsmitgliedern sorgen wohl für die ersten roten Zahlen seit 30 Jahren.

„2023 wird ein Übergangsjahr für Adidas, 2024 soll wieder profitabel werden.“ Es ist erst wenige Wochen her, dass der frisch gekürte Vorstandsvorsitzende, Bjørn Gulden, diese Sätze bei einer ausgegebenen Gewinnwarnung sagte. Nun wiederholte er sie bei der Präsentation der Geschäftszahlen für das abg

elaufene Jahr und stimmte damit die Aktionäre auf eine harte Übergangszeit ein. Denn die Dividende wird gegenüber 2021 von 3,30 Euro auf 70 Cent je Aktie zusammengestrichen. Um 83 Prozent schrumpfte der Nettogewinn im abgelaufenen Jahr und landete bei 254 Millionen Euro. Und auch der Umsatz stagnierte währungsbereinigt bei 22,5 Milliarden Euro – vor allem, weil das Geschäft in China wegen der Corona-Lockdowns und eines Boykotts gegen westliche Marken um mehr als ein Drittel einbrach.


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