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Sonntagstafel: Paninoteca und Kurt Frozen Yogurt

Zwei coole Stadtimbisse:Kurts gefrorenes Yogurt und Xavers Paninoteca.

Heute wollen wir uns einmal den Kreativen dieser Stadt widmen: den kulinarischen Erfindern und den kleinen Entrepreneurs, die mit neuen Konzepten die Städte beleben und häufig ein wichtiger Impuls für das Grätzel-Leben sind. Da wäre etwa ein gewisser Kurt, der mit seiner Frau in Kalifornien gelebt und von dort eine Idee mit nach Hause gebracht hat, die, wie er selbst den Kunden bereitwillig erzählt, gar nicht besonders neu ist: Frozen Yogurt, also gefrorenes Joghurt, gibt es schon lange.

In dem kleinen, hellen, wirklich gut gestalteten Eisladen in der kleinen Schultergasse bei den Tuchlauben, natürlich namens Kurt, gibt es das Gefrorene – man kann es auch Eis nennen – in drei Sorten, am besten ist weißer Tee mit Pfirsich, und verschiedensten Auflagen (Toppings) von Obst bis Süßigkeiten. Genial. Viel länger gibt es da schon die Paninoteca, Xaver Kolleggers original italienischen Panini-Laden, der fast schon zu authentisch wirkt, um wahr zu sein. Die durchaus stilsicheren, aber freilich leicht einschätzbaren Menschen des Viertels um den Laden in der Margaretenstraße lieben die Brote, den Prosciutto, die Chinotto, das Peroni-Bier und den Espresso. Und sagen Sie nie Bobo dazu, die kennt man in Kalifornien und Italien überhaupt nicht!

diepresse.com/schaufenster

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.06.2011)